Den richtigen Online Pokerraum wählen

Den richtigen Online Pokerraum wählen

Die Online-Poker-Branche ist und bleibt eine Goldgrube! Der Jahresumsatz betrug allein im Jahr 2010 mehr als 8 Milliarden US$. So verwundert es auch nicht, das mittlerweile mehr als 500 (!) Anbieter am Markt aktiv sind - die alle einen Teil dieses gewaltigen Kuchens abbekommen wollen ...

Die Folge ist ein schier unüberschaubares Angebot aus verschiedenen Einzahlungsbonis, VIP-Systemen, speziellen Promos und und und … Als Spieler verliert man da schnell den Überblick und die Wahl des richtigen Poker-Raums wird regelrecht zur Qual.

Man muss mehrere Dinge beachten, die alle Auswirkungen auf die eigene Bankroll haben. Wir bei onlinepokertest.eu wollen Licht ins Dunkel bringen und konzentrieren uns vor allem auf den Bonus, das VIP-System, die Spielvarianten und das Spieleraufkommen. Zudem stellen wir Ihnen ausführlich die einzelnen Poker-Netzwerke vor, denn nur mit diesem Wissen kann unserer Meinung nach letztendlich die richtige Wahl getroffen werden.

In den Anfängen des Online-Pokerns war alles noch schön einfach: Es gab eine überschaubare Anzahl an Anbietern und – was noch schöner war – eine Unmenge an Fischen. PartyPoker war hierbei für lange Zeit der unangefochtene Marktführer, bis 2006 der erste tiefgreifende Einschnitt erfolgte: George W.Bush unterzeichnete in diesem Jahr den “Unlawful Internet Gambling Enforcement Act” (UIGEA) – was ein partielles Onlinepokerverbot in den Vereinigten Staaten bedeutete. Als Folge zogen sich viele Pokerräume aus den USA zurück und versagten den amerikanischen Spielern den Zugang zu ihren Tischen.

Auch PartyPoker zog sich vom US-Markt zurück und büßte somit seine Marktführerschaft ein. Diese Stelle nahmen schnell PokerStars und FullTilt ein und etablierten sich innerhalb kürzester Zeit als die absoluten Platzhirschen der Poker-Branche. Ihre Position war lange Zeit so dominant, dass sie ihre Spieler nicht großartig belohnen mussten, um sie auf ihre Seiten zu locken. Die Folge: Schlechte Sign-Up-Bonis, kaum bis wenig Rakeback bzw. VIP-Programme, die den Vergleich mit anderen Anbietern nicht standhalten konnten.

Im Folge des Pokerbooms entstanden jedoch die sogeannten Poker-Netzwerke: kleinere Räume schlossen sich zusammen, um so eine adäquate Zahl an Spielern, Turnieren und Action zu garantieren. Im Laufe der Zeit etablierte sich so eine durchaus gemischte und interressante Pokerlandschaft, bestehend aus den Schwergewichten: Pokerstars, FullTilt und PartyPoker sowie Netzwerken wie beispielsweise das ipoker-Netzwerk, Ongame-Netzwerk, Merge oder Entraction-Netzwerk.

Seit dem Black Friday werden die Karten abermals neu gemischt. Man kann von der zweiten tiefgreifenden Zäsur des Online-Pokerns sprechen. Es bleibt abzuwarten, was sich nun für Allianzen bilden und welche Anbieter sich letztendlich dauerhaft am Makt durchsetzen können.

Als Spieler sollte man diesen wechselhaften Markt stets im Auge behalten und sich mit allen Begrifflichkeiten auseinandersetzen. Nur wenn man die Details der Anbieter kennt, kann man als Spieler von der Struktur der Branche profitieren. Man sollte heutzutage nicht nur die Gegner im Griff haben, sondern auch – im Idealfall – die Anbieter gegeneinander ausspielen. Kurz: Das enorme Angebot für sich nutzen…